Über uns

v.l.n.r Irene Seiler (2. Vorsitzende), Wolfgang Köhler             (Ehrenvorsitzender), Barbara Reis (1. Vorsitzende), Klaus-Ulrich Rönsch (Schriftführer), Heike Müller (Beisitzerin), Elke Draxler (Beisitzerin) und Sebastian Flach (Finanzen).

 

Partnerschaft Dritte Welt – Dornheim 1980 e.V. Geschichte und Entwicklung des Vereins

An der Kreuzung in der Dornheimer Ortsmitte, in der Alten Schule, befindet sich der Weltladen Dornheim, das „Fachgeschäft des Fairen Handels“. Donnerstags von 16 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr ist der Laden geöffnet, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten gerne zur Auswahl des vielfältigen Angebots des Fairen Handels und informieren über die Arbeit des Vereins. In diesen Ladenräumen befinden sich auch das Vereinszentrum sowie die Anlaufstelle für Eine-Welt-Gruppen aus dem Kreis Groß-Gerau und der Umgebung. Hier wird das Warensortiment für diese Gruppen, aber auch für die eigenen Verkaufsaktionen bei Märkten in der Region zusammengestellt. Schülerinnen und Schüler kommen hier her, um sich Informationsmaterial für Projektwochen zu holen und sich für Projektarbeiten pädagogisch und fachlich beraten zu lassen.

Aus einer Initiative entsteht ein Verein

Bevor der „Weltladen“ die beiden Räume in der Alten Schule von der Stadt Groß-Gerau zur Verfügung gestellt bekam, befand sich der Verkaufsraum im Pfarrhaus in der Mainzer Landstraße. Denn die Anfänge des Ladens wie auch des gesamten Vereins gehen auf Initiative des ehemaligen Dornheimer Gemeindepfarrers Wolfgang Köhler zurück. Zusammen mit Konfirmandenjahrgängen und jungen Erwachsenen unternahm er Aktionen, die den Blick der jungen Menschen für die Probleme außerhalb unserer Wohlstandsgesellschaft schärfen sollten. Aus dieser Arbeit erwuchs eine Gruppe von verlässlich engagierten Menschen, die mit Informationsveranstaltungen auf die Problematik zwischen „Mangel und Überfluss“ aufmerksam machte.

Die Arbeit dieser Gemeindegruppe führte im Jahr 1980 zur Gründung des Vereins „Partnerschaft Dritte Welt – Dornheim“, der vom  Amtsgericht auch die Gemeinnützigkeits-Zuerkennung erhielt. Arbeitsschwerpunkte des Vereins sind bis heute:

  • Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zu nachhaltigem Konsum, friedlichem Miteinander und Vielfalt
  • Fairer Handel mit Waren aus dem globalen Süden für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzentengruppen
  • Unterstützung von Projekten für eine gute Schul- und Berufsausbildung junger Menschen, gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen in Kenia
Fairer Handel und Selbsthilfeprojekte in Kenia stehen im Fokus des Vereins

Während im ersten Jahrzehnt nach der Vereinsgründung die Informations- und Bildungsarbeit breiten Raum einnahm, ging das öffentliche Interesse an solchen Veranstaltungen seit der deutschen Wiedervereinigung und der europäischen Ost-Öffnung merklich zurück. So wurde versucht, über den „Fairen Handel“ mit seinem vielfältigen Warenangebot aus den Ländern Lateinamerikas, Asiens und Afrikas gleichzeitig Informationen über die Produkte, die Erzeugerländer und die dortigen Produktionsbedingungen zu vermitteln. Durch Reisen nach Ostafrika entstanden Kontakte zu dortigen Nichtregierungs-Organisationen, die eigene Probleme und Notsituationen mit Ideenreichtum und großem Engagement zu überwinden versuchten. Aus diesen Begegnungen ist ein langjähriges, vertrauensvolles Miteinander entstanden. Der Verein arbeitet mit Eltern- und Schulkomitees und mit Dorfgemeinschaften im Tana-River-Bezirk zusammen. Durch den engen Austausch über die Kontinente hinweg ist die aktuelle Situation vor Ort stets präsent. Es können akute Notlagen in den Schulen behoben, aber vor allem langfristig die Lernbedingungen verbessert werden. Regelmäßige Besuche der Vorstandsmitglieder in Kenia vertiefen diese vertrauensvolle Zusammenarbeit. So wird sichergestellt, dass Spenden und Fördermittel ihr Ziel erreichen und sinnvolle Hilfe geleistet wird.

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