Community-Masken für Maziwa

Mund-Nasen-Bedeckungen für Primary School und VTC

Die Auszubildenden der Schneiderklasse des Maziwa Vocational Training Center haben mit unserer Unterstützung über 2.500 Stoffmasken genäht und die Dorfbewohner ausgestattet. Jetzt soll die Nähaktion weitergehen, um noch einmal gezielt alle Schülerinnen und Schüler zu versorgen.

Auch in Maziwa arbeiten die Verantwortlichen mit Hochdruck daran, die Schulen wieder zu öffnen und schulische Berufsausbildung wieder zuzulassen. Bis es soweit ist, werden mit unserer Unterstützung noch einmal Stoffe und Nähmaterialien eingekauft, um Community-Masken für die Grund- und Hauptschule und die Auszubildenden herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler der Schneiderklasse hatten gemeinsam mit den Lehrkräften bereits über 2.000 Stoffmasken genäht, um den Dorfbewohnern in der Umgebung zu helfen. Nun sollen die Nähmaschinen so bald wie möglich wieder in Betrieb gehen, denn der große Bedarf führt in Kenia – wie überall – zu deutlichen Preissteigerungen bei Stoffen und Nähmaterial.

Näherin stellt Community-Masken her

Näherin stellt Community-Masken her

Die Grund- und Hauptschule konnte sich mit den notwendigen Hygiene-Materialen wie Wasserbehälter und Desinfektionsmittel versorgen. Nun fehlen noch Schutzmasken für alle Kinder sowie die Hygiene-Ausstattung für das Berufsbildungszentrum. Da die Dorfbevölkerung in Maziwa von Ackerbau und Viehhaltung lebt und die Einkünfte durch Nebenjobs oder Verkauf von Feldfrüchten wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie fehlen, können die Eltern der Schulkinder und Auszubildenden das Schutzmaterial nicht kaufen. Aufgrund wiederholter Überschwemmungen als Folge des Klimawandels ist selbst die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln ein Problem. Das Tragen von Schutzmasken und die Einhaltung eines strikten Hygienekonzepts, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ist aber die Voraussetzung, dass die Kinder und Jugendlichen wieder am Unterricht teilnehmen können. Die Auszubildenden der Schneiderklasse möchten deshalb ihr Können nutzen, um ausreichend viele Mund-Nasen-Bedeckungen zu nähen. Spenden können außerdem helfen, die notwendigen Wasserbehälter und Desinfektionsmaterial für alle Fachklassen einzukaufen.